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Dienstag, 28. Oktober 2008

Wanaka

Auf der Fahrt von Queenstown nach Wanaka machen wir mehrere kleine Abstecher und Pausen. Zuerst besuchen wir mal wieder eine alte, aber schön restaurierte Goldgräberstadt namens Arrowtown und sehen uns dort die kleinen Behausungen der geduldeten Chinesen an.


Natürlich hat's auch hier einen Cache und erst noch einen, bei dem das Terrain bei einer Skala von 1 – 5 mit 4.5 angegeben ist. Während Döri im Auto wartet, kraxle ich auf einen Hügel gleich neben der Town. Leider verfehle ich den Weg und kraxle auf direktem Weg auf die Koordinaten zu. Eine eher suboptimale Idee, da ich durch Büsche kriechen und über Felsen klettern muss. Oben angekommen blute ich aufgrund der dornigen Büsche an mehreren Orten, aber was macht man nicht alles. Jedenfalls hat sich der Einsatz gelohnt und ich finde neben dem Cache eine herrliche Aussicht vor. Entlang des Weges ist der Rückweg zum Auto dann fast schon trivial.

Einen weiteren Stopp machen wir bei der Anlage, wo die ersten Bungy Jumps durchgeführt worden sind. Der Erfinder des Sports, A.J. Hackett, hat sich hier an ein Gummiseil gebunden und ist von einer historischen Brücke gesprungen. Heute werden hier die Touristen im Minutentakt von der Brücke gestossen und damit bei einem Preis von rund CHF 135.- pro Sprung wohl die Seile vergoldet. Wir schauen eine Weile den Adrenalinjunkies zu und ich kann Döri danach nur knapp von einem Sprung abhalten. ;-)


Die weitere Fahrt nach Wanaka wird von den hohen Temperaturen (rund 20°C nach Schnee vor drei Tagen) und primär vom starken Wind geprägt. Ein fremder Betrachter könnte wohl meinen, ich hätte einen zu viel über den Durst getrunken, würde er nicht selbst von den Windböen zeitweise fast umgeluftet.

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