Den ersten Stopp machen wir beim südlichsten Punkt des neuseeländischen „Festlandes“, dem Slope Point. D.h. wir kommen bis zum Wegweiser des Pfades zum Slope Point. Um den Lämmern Ruhe zu gewähren, sind die paar hundert Meter von der Strasse zur Küste momentan gesperrt. Wir fragen uns, ob es wirklich nicht möglich gewesen wäre, von den paar Tausend Quadratkilometern Weideland ein paar Quadratmeter für den Fusspfad abzugrenzen. Nun ja, soooo viel verpassen werden wir damit wohl auch nicht. Zwischen diesem Punkt und der Antarktis gibt es übrigens noch ein paar kleine Inseln, Eisberge, viel Wasser und sonst nichts. Da erstaunt es auch nicht, dass uns der Südwind doch ziemlich frösteln lässt.
Den letzten Halt in den Catlins verdanken wir einem Leuchtturm, resp. dem vor dem Bau 1884 beim Riff gesunkenen Schiff Tararua. Der Blick entlang der Küste und die ständig wechselnden Lichtverhältnisse bei leichter Bewölkung verschlagen uns beinahe den Atem.
Etwas später treffen wir in Invercargill ein, der Hauptstadt des neuseeländischen Südens. Die Stadt ist aber eher gesichtslos und dient dem Besucher eher als Zwischenstation oder Ausgangspunkt für die Catlins, Stewart Island und Fjordland. Dank einem Cache lernen wir immerhin noch die Tuataras kennen, eine einheimische, vom aussterben bedrohte Echsenart. Diese Dinger werden bis 60cm lang und können sich aufgrund ihres Aussehens leider nicht rühmen, Döris Sympathie auf sich zu ziehen.
Da wir nun am Südzipfel der Südinsel angekommen sind, ist nach langer Zeit auch mal wieder ein Fotoalbum verfügbar, nämlich jenes der Westküste der Südinsel.
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