Nach dem Frühstück und der Abgabe des Geschirrkörbchens sind wir auch bereits wieder auf der Strasse in Richtung Süden. Da heute Döri mit Fahren an der Reihe ist, kann ich die hügelige Landschaft anschauen, immer wieder aufs Meer hinaus blicken und Unmengen von Schafen zählen. Wahrscheinlich ist es letzteres, was mich auch bald schläfrig macht. Der Besuch von Hot Pools lässt mich aber bald wieder wach werden. Wir lassen den ersten Pool der Anlage links liegen und wandern zuerst ein paar Minuten durch den Wald, bis wir zur zweiten Anlage kommen. Diese besteht aus drei kleineren Pools, wobei der eine heiss, der zweite sauheiss und der dritte saukalt ist. Eine halbe Stunde lang haben wir die Anlage für uns, bevor weitere Leute eintreffen. Viel länger halten wir's sowieso nicht aus. Aber gut tut's allemal.
Während der weiteren Fahrt nach Napier geht unsere Jagd nach Caches weiter. Bei einem Flüsschen können wir ein kleines Jubiläum feiern: Wir finden unseren hundertsten Geocache. Eine kleine Flasche Weisswein veredelt uns diesen Fund und wir blicken kurz auf die vergangenen hundert Fundstellen zurück.
Dieses Jubiläum hat unseren Hunger nach Caches erst recht angeregt und wir nehmen gleich den nächsten ins Visier. Und dieser hat's in sich. Er befindet sich auf einem Hügel, welcher bis zu einem Erdbeben in den 30-er Jahren noch eine Insel war. Dazumal wurde ziemlich die ganze Stadt Napier zerstört und die Lagune vor der Stadt wurde über Nacht angehoben und in Trockenland umgewandelt. Wir müssen uns heute richtiggehend den Berg hinauf kämpfen, da uns der Wind fast wieder hinunter bläst. Unglaublich wie das tut! Wir kommen aber dann doch mal oben an und finden auch den Cache relativ schnell.
Als Kompensation zu gestern landen wir heute in einem wirklich tollen Backpackers (Wally's). Wir kriegen sogar eine richtige Bettdecke und die Nacht verspricht ruhig zu werden. Da es uns hier so gefällt, buchen wir gleich noch eine zweite Nacht.
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