Mit dem Auto fahren wir von Dunedin aus auf die Otago Halbinsel, wo ganz am Ende eine Kolonie dieser Vögel leben soll. Unterwegs stoppen wir noch bei einigen Geocaches. Einer davon ist in einem dunklen Tunnel in einer verlassenen Verteidigungsanlage aus dem ersten Weltkrieg versteckt. Was es nicht alles gibt.
In der Nähe der Royal Albatros Kolonie angekommen, halten wir nach den Albatrossen Ausschau. Für uns ist's recht schwierig, unter den vielen Möwen Albatrosse zu erkennen, aber soweit wir dies beurteilen können, hat sich bis jetzt noch keiner blicken lassen. Nach einer Weile wenden wir uns schon fast ein wenig enttäuscht den Shags zu, welche in den Felswänden ihre Nester gebaut haben und nun am Brüten sind. Beim Rückweg zum Auto sehen wir sie dann doch noch. Wie sich herausstellt, haben wir zuvor immer in die falsche Richtung geschaut – schon wieder was gelernt.

Bild geliehen von http://www.teara.govt.nz/
Verglichen mit den Möwen sind die Albatrosse riesig (rund 3m Spannweite) und segeln ganz ruhig im Wind dahin. Diese riesigen Dinger schauen in der Luft echt majestätisch aus. Leider können wir sie nicht beim Starten und Landen beobachten, da man momentan in der Brütezeit von den Nestern Abstand halten muss.
Wir schauen den Seglern noch eine Weile zu, wie sie plötzlich hinter einer Kuppe auftauchen, eine Runde drehen und dann wieder dahinter verschwinden. Dies können wir sogar bei einem Tee im Visitorcenter weiterführen, wo wir uns auch noch zusätzlich über diese Vögel und weitere Wildtiere der Region informieren kann.
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