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Mittwoch, 15. Oktober 2008

Achtung, ein Seal

Nach einer ruhigen Nacht, was in den Hostels nicht selbstverständlich ist, öffnen wir nach dem Erwachen die Vorhänge und freuen uns über das traumhafte Wetter. Trotz den anders lautenden Wetterprognosen, sehen wir keine einzige Wolke am Himmel. Wir entscheiden uns, eine Nacht länger in dem sauberen und gemütlichen Hostel zu bleiben und die Wanderung, welche wir gestern wegen dem Nebel nicht machen konnten, nachzuholen.

Bevor wir uns aber auf den Weg machen, führen wir natürlich unser tägliches Morgenritual durch, so richtig gut zu frühstücken. Auf Empfehlung gibt es heute riesig grosse Croissants aus der Bäckerei gegenüber des Hostels. Nach der Stärkung satteln wir die Bikes, welche uns im Hostel zur Verfügung stehen. Es sind nicht schlechte Fahrräder, aber wie meistens ist der Sattel hart wie Stein. Schon nach kurzer Strecke schmerzt mein Po ziemlich unangenehm (die spätere Heimfahrt verbringe ich im Stehen).


Nach ungefähr fünfzehn Minuten Fahrt kommen wir am Ausgangspunkt an. Dieser Ort sieht wegen der Ebbe ganz anders aus als gestern. Wir entscheiden uns, zuerst der Küste entlang zu gehen und anschliessend über den Hügel hierher zurück zu wandern.

Die erste Hälfte der Wanderung ist manchmal ein kleiner Klettergarten, da wir über die Gesteine gehen, die während der Flut nicht sichtbar sind. Es hätte natürlich auch eine einfachere Variante gegeben. Der von uns gewählte Weg hat es in sich: zwei Mal macht Tom mehr oder weniger elegante Versuche in Richtung Spagat und sehr oft schrecken wir etwas zurück, da wir sehr nahe an Seals vorbeigehen, ohne es vorher zu wissen. Diese Tiere geniessen das warme Wetter wie auch wir sehr, und faulenzen auf den Felsen. Leider begegnen wir auch an zwei toten Seals, die sehr übel riechen. Die erhofften Pinguine und Delfine sichten wir leider nicht, aber die Aussicht ist traumhaft!


Nach dreistündiger Wanderung knurrt unser Magen bereits ziemlich heftig. Da uns unsere zerquetschten Sandwichs nun wirklich nicht mehr anlächeln, geniessen wir kurzentschlossen Nachos und einen Burger in einem Restaurant.

Den restlichen Nachmittag verbringen wir faulenzend im Hostel und geniessen das geniale Wetter in der Hängematte.


Die Bilder unseres letzten Abschnittes von Rotorua über Napier nach Wellington sind nun auch online.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

be ändlech wieder emou uf öichem blog glandet...ha no die fotine vo auckland inezoge..Das Infozenter von Tirau...das isch auso absolut hohe schule!;o)

die geiss