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Sonntag, 7. September 2008

Las Vegas

Um es vorweg zu nehmen: Aus der erhofften Finanzierung unserer Reise in Las Vegas wurde natürlich nichts, wir heissen ja schliesslich nicht bigB (sorry, insider).


Aber nun der Reihe nach: nach einem gemütlichen Morgen auf dem Campground stehen wir kurz vor Mittag an der Bushaltestelle. Eigentlich könnte man auch mit dem eigenen Auto in das Zentrum der Aktivitäten, dem sogenannten Strip fahren, aber da wir dieses auch gerne mal stehen lassen, versuchen wir unser Glück mit den ÖV's. Nur haben wir keinen blassen Schimmer, wann denn ein Bus fährt (gemäss Gerüchten jede Stunde). Jedenfalls haben wir Glück und sitzen bereits nach 10 Minuten in einem Bus in Richtung Downtown. Nach rund einer Stunde Busfahrt, inkl. einmal umsteigen, erreichen wir tatsächlich unseren Zielort. Der Strip ist ein etwa zehnspuriger viel befahrener Boulevard, an welchem sich die monströsen Hotels beidseitig aneinander reihen. Zu unserem Erstaunen ist bereits zur Mittagszeit sehr viel los und wir werfen natürlich gleich mal einen Blick ins erste Casino gleich um die Ecke. Hier reihen sich die Spielautomaten und Spieltische endlos aneinander und viele versuchen bereits jetzt ihr Glück. Wir lassen uns damit Zeit und spazieren von einem Hotel zum andern. Jedes versucht die Leute mit speziellen Attraktionen (gratis Shows, Springbrunnen, Löwen, Aquarien, Badeanlagen, etc.) anzulocken, aber die Spielsääle gleichen sich doch in jedem Hotel. So bestaunen wir primär die architektonischen Meisterleistungen und die Grösse der Kolossbauten. Da es draussen sehr heiss ist, drinnen aber, Klimanalagen sei dank, fast zu kühl, wechseln wir häufig von drinnen nach draussen und von draussen wieder nach drinnen.

Die unzähligen Heiratskapellen lassen aufgrund der langen Wartezeiten, und natürlich nur deswegen, links liegen. Nur damit diesbezüglich keine falschen Gerüchte entstehen.


Am späteren Nachmittag versuchen wir dann doch noch unser Glück. Da sich aber unsere Risikobereitschaft in Grenzen hält, bleibt uns ein Gewinn verwehrt, aber wir verlieren auch nur ein paar Dollar. Spass gemacht hat's trotzdem und wenn man schon mal in Las Vegas ist...

Kaum ist die Sonne dann weg, geht’s erst richtig los. Überall beginnt es in sämtlichen Farben zu blinken und die Garderobe der Leute wechselt langsam aber sicher in eine elegantere Kategorie. Da können wir mit unseren kurzen Hosen und den Teva-Schlarpen nicht mehr mithalten. Wir haben vom Jubel und Trubel im Europapark im Grossformat auch langsam genug und wenden uns zur Abkühlung dem Pool auf unserem Campground zu.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

paperlapap... gratuliere zur hochzit!! ;-)))

snuggles