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Dienstag, 30. September 2008

April im September und ein Blubbern im Sand

Das Wetter wechselt heute fast stündlich von strahlendem Sonnenschein über Nieselregen bis hin zu flutartigen Schauern. Ist ja irgendwie auch logisch, da die momentane Jahreszeit hier unserem April entspricht. Wir lassen uns aber davon nicht verunsichern und starten gleich mit zwei kurzen Wanderungen im Innern der Coromandel Halbinsel. Die erste führt uns zu ein paar Kauri-Bäumen, dem neuseeländischen Pendent zu den Sequoias und die zweite zu einem hübschen Wasserfall. Gleich nachdem wir wieder im Auto sind, beginnt's aufs Dach zu prasseln. Glück gehabt.


Der weitere Weg führt uns quer durch die Halbinsel hindurch an die Ostküste. Auch hier wartet ein schöner Strand nach dem andern auf uns. Wir haben einen Orte namens Hahei als Tagesziel ins Auge gefasst und machen zuvor jedoch noch einen Abstecher an die Hot Water Beach. An dieser Beach gibt es zwei heisse Quellen, welche über 60 Grad heisses Wasser an die Oberfläche befördern. Allerdings kann man diese Stellen nur jeweils zwei Stunden vor und nach der Ebbe besuchen. Wir haben natürlich keine Ahnung, wann denn heute Ebbe ist und wollen daher nur mal vorbei schauen. Erneut haben wir Glück und wir treffen gerade eine Stunde vor Ebbe ein. Für mich ist klar: Badehose an und ab die Post. Döri sieht dies jedoch zu Beginn etwas kritischer, da die Lufttemperatur auch nicht viel über 15 Grad liegt. Ein paar Diskussionen und Minuten später machen wir uns dennoch in Badehose oder Bikini und einem Spaten in der Hand auf dem Strand entlang. Zuerst bekommen wir nochmals ein paar Tropfen ab, dann gewinnt die Sonne jedoch Oberhand und wir können die weitere Zeit am Strand wirklich geniessen.


Bei unserer Ankunft sind viele Leute bereits am Buddeln, schliesslich hat man am meisten davon, wenn man sich einen kleinen Pool in den Sand gräbt, in welchem sich das Wasser sammeln kann. Dabei besteht die Kunst darin, einen Platz zu finden, an welchem es nicht zu kalt und nicht zu heiss ist. Nach einiger Zeit können wir uns einen verlassenen, aber sehr guten Platz ergattern und liegen danach etwa eine halbe Stunde flach im heissen Wasser. Was gibt’s schöneres?

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