Nachdem ich in Nordamerika quasi in Eigenregie den Chauffeur gespielt habe, stellt sich Döri hier in Neuseeland auch wieder als Fahrerin zur Verfügung und wagt sich sogleich in den Linksverkehr. Ein paar Mal zeigt fälschlicherweise der Scheibenwischer die Richtung an (Scheibenwischer und Blinker sind hier seitenvertauscht), aber abgesehen davon klappt die Fahrt bestens. Später in den kurvigen Strassen von Coromandel scheint sich Döri im Auto schon derart wohl zu fühlen, dass ich das Gefühl habe, neben Riccardo Patrese zu sitzen.
Im kleinen Städtchen Thames machen wir einen Zwischenstopp und decken uns mit dem Nötigsten (Öl, Essig, Mayo, Reis, Cookies, etc.) für die nächsten Wochen ein. In einem „The Warehouse“ ergattern wir noch eine Box und eine All Blacks Kühltasche, so dass wir die Esswaren künftig bequem vom Auto ins jeweilige Backpackers und zurück transportieren können. So, jetzt sind wir für's Backpackersleben gerüstet.
Hier in Neuseeland wagen wir nochmals einen Anlauf im Geocache-getriebenen Reisen. Mit eher weniger als mehr Glück finden wir heute auf der Coromandel Halbinsel nur einen von drei gesuchten Caches, dafür werden wir bei den anderen beiden mit echt guten Aussichten belohnt. Da wir wie erwähnt, vornehmlich in Backpackers übernachten werden, wird der nötige Internetzugriff wohl nicht das grosse Problem werden. Etwas enttäuschend hier in Neuseeland ist jedoch, dass es bisher quasi nirgends gratis WLAN gibt. :-(
Mittlerweile sind wir übrigens ziemlich sicher, dass die juckenden Beulen von Flöhen stammen. Irgendwo, wahrscheinlich im Flugzeug von L.A. nach Fiji, haben wir mindestens ein solches Viech aufgegabelt. Aber nun haben wir diesem Zoo mit Tabletten und übel riechender Duschseife den Kampf angesagt. Hoffentlich nützt's...
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