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Freitag, 26. September 2008

Einen Tag verpasst – dafür das Paradies besucht

Nachdem wir den letzten Tag in Los Angeles primär für die Erledigung von einigen Besorgungen und mit dem Verspeisen von herrlich guten Pastas verbracht haben, pilgern wir wiederum mit der Metro zum Flughafen. Zeit haben wir wahrlich genug, aber mit Blick zurück auf den ersten Check-In in Zürich ist dies vielleicht auch nicht schlecht. Neben uns checken übrigens etwa 40 Armeeangehörige der USA mit Unmengen von Gepäck ein (ob unser Vogel dies wohl alles tragen mag?), die anscheinend im Irak gedient haben und nun via Fiji zurück in ihre Heimat Tonga reisen. Habe gar nicht gewusst, dass Tonga eine Exklave der USA ist oder habe ich das was verpasst? Falls da jemand weiter weiss, so lasse ich mich gerne aufklären.

Zu unserer Überraschung läuft aber alles perfekt und die daher eher lange Wartezeit im Terminal ist auch irgendwann mal vorüber. Mit zwei Verpflegungen, zwei Filmen und ein bisschen Schlaf gehen auch die zehn Stunden im Jumbo Jet der fijianischen Nationalfluggesellschaft (Air Pacific) schneller als erwartet vorüber.

Unser Flug von L.A. nach Fiji lässt uns einen ganzen Tag überspringen. Der 19. September 2008 erscheint nie auf unseren Uhren, da wir am 18.9. kurz vor Mitternacht abheben und am 20.9. kurz vor fünf Uhr morgens in Nadi (Fiji) landen. Während dem Flug haben wir die Datumsgrenze überschritten und sind nun, statt wir bisher zeitlich eine paar Schritte hinter euch zurück, gleich ein paar voraus. Auch irgendwie kurios...

Ein paar Stunden nach unserer Landung sind wir bereits auf „unserer“ Insel mit dem Namen Matamanoa angekommen. Um nicht allzu sadistisch zu wirken, kürze ich hier die Beschreibung der vier Tage auf der Insel ab: Perfektes Hotel, perfektes Essen, perfekter Strand, perfektes Hausriff – einfach ein Paradies.


Da wir das Paradies auch wirklich Paradies sein lassen wollen und Internet hier gar nicht oder nur sehr teuer verfügbar ist, sind wir ein paar Tage offline, was eifrige Leser vielleicht bereits bemerkt haben. Sorry für die Sendepause, aber uns hat diese gut getan...

Auch auf diesem Wege vielen Dank all den Gönnern (Jääser und Anhang), welche sich an unserem 30-gi Fescht zusammengetan haben und uns so diesen Aufenthalt ermöglicht haben.

Obwohl wir eigentlich noch ewig auf der Insel bleiben könnten, ziehen wir nach vier Nächten schon wieder weiter auf die Hauptinsel (Viti Levu), wo wir vor unserem Flug nach Neuseeland nochmals eine Nacht verbringen.


Übrigens hat mir Fiji leider noch ein Andenken mitgegeben: Über meinem ganzen Körper verteilen sich Unmengen von juckenden Beulen, die wie Insektenstiche aussehen und sich auch so anfühlen. Keine Ahnung woher diese kommen (konnte nirgends entsprechende Tierchen finden) und ich hoffe, dass sie so schnell verschwinden werden, wie sie gekommen sind.

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