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Sonntag, 10. August 2008

Victoria

Nach einer Nacht mit sehr wenig Schlaf (obwohl ich ja weiss, dass mich Kaffee nicht schlafen lässt, muss ich zwischendurch einen trinken) wollen wir eine kleine Sightseeingtour durch Victoria machen.

Zuerst muss natürlich gefrühstückt werden. Nach Anweisungen der netten Dame im Hostel finden wir am anderen Ende der Stadt eine grosszügige Einkaufsmöglichkeit. Übrigens, hier in Canada packt immer die Verkäuferin, manchmal hat es für diesen Job noch eine zusätzliche Angestellte, die eingekauften Sachen nach bestimmten, für uns aber völlig undurchsichtigen Gruppierungskriterien in Plastiksäcke ein.

Da wir auf dem Stadtplan in der Nähe einen Park eingezeichnet sehen, wollen wir dort frühstücken. Schlussendlich landen wir am Meer. Die Aussicht und die Ruhe ist genial, leider aber ist es sehr windig. Naja, unser Frühstück überrascht uns heute etwas: Toms Müesli ist scheinbar sauer (er spuckt es jedenfalls mit nicht sehr appetitlichen Geräuschen wieder heraus) und mein exotischer Fruchtsaft kann man weder riechen noch ansehen, geschweige denn trinken. Also teilen wir uns mein Müesli und den Milchtrink von Tom. Glücklicherweise haben wir noch ein Muffin und einen Pfirsichstrudel gekauft, welche sehr sehr köstlich sind.


Gesättigt machen wir uns auf den Weg und kommen schon bald an einen Ort, von dem man laut Reiseführer unbedingt ein Foto machen muss. Hier beginnt der TransCanadaHighway, was natürlich sichtbar gemacht werden muss. Bei der Statue, welche auch dort steht, ist ein Cache versteckt. Da ein Car voll beladen mit Asiaten anhält, müssen wir mit der Suche kurz warten. Sie steigen nur kurz aus, alle machen fleissig Fotos, und dann kann die Fahrt bereits wieder fortgesetzt werden. Den Cache finden wir leider für einmal nicht...

Unser Marsch geht weiter. Wir stellen fest, dass wir sehr weit von Downtown entfernt sind. Da wir aber an sehr vielen Orten durchkommen, welche nicht auf den Haupttouristenachsen liegen, geniessen wir es sehr.


Nach längerer Zeit kommen wir am Hafen an und klären ab, wie und wann wir mit der Fähre nach Seattle kommen und ob der Preis von unserer Automiete wirklich richtig ist. Nach einem kleinen Nachtessen schlendern wir durch den touristischen Teil und schauen uns das grosszügige Hotel Empire, Totempfähle, das Helmcken House an und amüsieren uns ab einer Show eines Strassenkünstlers. Ich komme mir vor wie im Tessin....

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