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Sonntag, 31. August 2008

Die Sache mit den Parks

Im Gegensatz zu Kanada tun wir uns hier in den USA etwas schwer mit der Orientierung und der Suche nach Campgrounds. Einerseits ist die Strassenbeschilderung etwas anders (um nicht zu sagen schlechter) und andererseits sind die verfügbaren Karten weniger detailliert. Die grössten Schwierigkeiten bringen aber die verschiedenen Parksorten mit sich. Da gibt es State Parks, National Forests und Nationalparks. In vielen davon kann man campieren, jedoch lange nicht in allen. Zudem braucht man für diese Parks auch eine Erlaubnis (Permit), jedoch für die diversen Parksorten jeweils eine andere und wir haben noch nirgends die Info gefunden, wo denn nun genau welche Permit benötigt wird. Es bestehen also noch so einige Unklarheiten, die gelöst werden wollen, bevor wir uns in Richtung Nationalparks aufmachen.

Da wir unsere Abfahrt aus San Francisco aufgrund des verlängerten Wochenendes (Labor Day, frühere Info war leider falsch) nochmals hinausgeschoben haben, setzen wir uns zum Ziel, diese Unklarheiten heute zu beseitigen.

Mit dem Cablecar geht’s hinunter zum Pier 39, wo es die entsprechenden Infos geben soll. Nach mehrmaligem Nachfragen landen wir schliesslich in einem Nationalpark Store und versuchen uns dort schlau zu machen. Naja, unser Ansprechpartner (Asiate) scheint erst vor kurzem in den Staaten angekommen zu sein und versteht unsere Anliegen nur knapp. Immerhin, so meinen wir jedenfalls zu verstehen, erlaube der verfügbare Nationalparkpass den Zutritt für sämtliche Nationalparks und National Forests. Wir erstehen jedenfalls einen solchen Pass und hoffen nun, dass damit die Zutrittsgebühren zu den Parks erledigt sind. Diese Angelegenheiten sind in Kanada einiges durchsichtiger und einfacher geregelt. Oder haben wir etwa schon derart an gedanklicher Flexibilität eingebüsst?


Um unseren Hunger zu stillen, geht’s nach der Besichtigung der Fishermens Wharf für uns beide zum ersten Mal in ein Hard Rock Cafe. Gerade für mich als alter Rocker ist das Ambiente halt schon recht eindrücklich. Überall präsentieren sich alte Instrumente und Gegenstände bekannter Musiker. Zudem folgt während der ganzen Zeit ein guter Song dem andern. Ein Erlebnis war es allemal, wenn auch nicht gerade von kulinarischen Seite her.


Tipp für künftige San Francisco Besucher: Auf dem Union Square gibt es free wireless und sogar Steckdosen ;-) Wir nutzen dies um die Fotogalerie von San Francisco hochzuladen.

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