Da uns der Campground, mal abgesehen von den aggressiven Hunden, sehr gut gefällt, entscheiden wir uns spontan, eine weitere Nacht hier zu bleiben und kraxeln nochmals zurück unter die Decke.
Später machen wir uns auf, zu Fuss den Park zu erkunden und davon hält uns auch das Schild mit der Warnung vor Berglöwen (Pumas) nicht auf. Durch erst kürzlich abgebrannten Wald geht es hinauf zu einem weiteren Aussichtspunkt. Dieser ist doch ein wenig spektakulärer als jener des Vortages, nicht zuletzt, da man auf der einen Talseite die intakte und auf der anderen die abgebrannte Fauna betrachten kann. Auf dem Rückweg ziehen diverse etwas grösser geratene Eidechsen und schlussendlich eine kleine (ca. 50 cm), schwarz-gelb-längs-gestreifte Schlange (wahrscheinlich eine Garter Snake) unsere Aufmerksamkeit auf sich.
Da wir am Vortag die Strecke zwischen San Simeon und Big Sur, welche als eine der tollsten der Westküste angepriesen wird, gänzlich im Nebel fahren mussten, fahren wir heute nochmals ein paar Kilometer zurück. Dieser Entscheid sollte sich wirklich auszahlen. Ohne Nebel sieht die Küste doch ein wenig anders aus und zudem sieht man auch das eine oder andere. Diverse grosse Vögel, wahrscheinlich Kondore, kreisen über uns und in der Ferne des Pazifiks sehen wir mehrere Wale, welche Fontänen in die Luft blasen. Der Endpunkt unserer kleinen Rückwärtstour stellt eine malerische Bucht namens Mc Way Cove dar, in welcher sich das Wasser eines kleinen Wasserfalls direkt auf den Strand ergiesst. Ein besseres Motiv für eine Postkarte gibt es kaum.
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