Bereits nach wenigen Meilen Fahrt lässt uns den Wegweiser „seal elephants“ den ersten Stopp machen. Ich bezweifle anfänglich, dass man von diesem Aussichtspunkt, der nahe an der Strasse ist, Seeelefanten sehen sollte. Aber unglaublich, bereits beim Aussteigen hören wir lautes Brummen und sehen schon bald eine ganze Herde Seeelefanten. Sie lassen sich durch uns nicht stören und unterbrechen ihres Faulenzen zwischendurch mit einem kleinen Machtkampf.
Bereits kurz vor dem Mittag treffen wir in Big Sur im Julia Pfeiffers State Park ein und können uns sogar noch einen Platz aussuchen. Nach dem Mittagessen stürzen wir uns in die Wanderausrüstung und nehmen eine angeblich zweistündige Wanderung in den Angriff. Der Weg und die Schweisströpfchen sind gut, der Aussichtspunkt aber nicht umwerfend.
Zur Belohnung fahren wir die zwei Meilen auf einer engen Strasse hinunter zur Pfeiffers Beach. Laut Reiseführer soll dies die schönste Sandbucht der ganzen Westküste sein. Tatsächlich, auch uns gefällt dieser Ort sehr gut und verweilen deshalb an diesem Strand eine ganze Weile. Es ist herrlich, den Wellen zuzuhören und die Einsamkeit zu geniessen.
Wir freuen uns schon seit Ankunft auf diesem Campingplatz auf unser Nachtessen. Tom macht sich hinter das Feuern und ich stelle mich in die Küche, eine klare Rollenaufteilung, wie sich das auch gehört. :-) Gutes Essen, ein Gläschen Wein und in gemütlicher Zweisamkeit am Feuer... an dieses Leben könnte man sich gewöhnen!
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