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Sonntag, 10. August 2008

On the road again

Die heutige Nacht war aufgrund von Möven und Party-feiernden Leuten vor unserem Hostel-Fenster etwas weniger gemütlich. Dafür können wir unser Frühstück im Starbucks (mit superfeinen Dattelschnitten) umso mehr geniessen und machen uns danach mit Sack und Pack auf, unser gebuchtes Auto abzuholen. Leider sind wir noch etwas zu früh und müssen eine knappe Stunde warten. Per Zufall entdecke ich gleich neben dem Autovermieter einen lange gesuchten Coiffeur und kann die Zeit so mit einem Besuch bei diesem überbrücken. Die Dame an der Theke ist leider nur Dekoration und so werden mir die Haare zum ersten Mal von einem Mann gewaschen und geschnitten. Naja, dafür ist der Preis von $25 ok. Döri darf während dieser Zeit übrigens auf dem Stuhl gleich neben mir Platz nehmen und mit beim Haare-verlieren zuschauen.


Mit weniger Haaren und einem erneut viel zu grossen Auto (Dodge Avenger) machen wir uns auf den Weg in Richtung Norden. Auf dem Weg nach Nanaimo machen wir den einen oder anderen Halt bei Totempfählen oder bemahlenen Häusern. Den letzten der Stopps machen wir beim Visitor Center vor Ort, um eine geeignete Unterkunft zu suchen. Bereits beim zweiten Anruf haben wir Glück und können ein Zimmer im einen der beiden Hostels in dieser Stadt buchen. Dieses Hostel ist ziemlich speziell, hat aber recht viel Charme. Einzig unser Zimmer, welches sich im Keller befindet, lässt diesen Charme etwas missen. Dafür sind wir für einmal wieder in trauter Zweisamkeit und ruhig und günstig ist es auch.


Momentan nimmt die Suche nach Zimmern ziemlich viel Zeit in Anspruch, da wir uns auf den Weg in ein Gebiet (Tofino) machen, in welchem es ziemlich viele Touristen, aber nur eine begrenzte Zahl an Übernachtungsmöglichkeiten hat. Da wir aber diesen Teil der Reise nur grob geplant haben und nun jeweils recht kurzfristig mit unseren Anfragen eintreffen, müssen wir auch die eine oder andere Absage hinnehmen. Das Leben im Camper ist halt doch nicht zu verachten. Schliesslich hat man da sein Bett immer dabei. Dafür ist die Internet-Verfügbarkeit hier in den Hostels deutlich besser. Es hat halt alles seine positiven und negativen Seiten.

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