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Montag, 24. November 2008

Zurück an alter Wirkungsstätte

Während den letzten rund zehn Tagen in Neuseeland wollen wir uns den nördlichsten Zipfel des Landes, sinnigerweise Northland genannt, ansehen. Der Weg dorthin führt uns nochmals am Ausgangspunkt unserer Kiwi-Rundtour, Auckland, vorbei und nun nutzen wir die Zeit und die Flexibilität, um uns kurz die Orte anzuschauen, an welchen ich vor acht Jahren vor allem die Zeit verbracht haben.

So besuchen wir Takapuna, den Ort der besuchten Englischschule, und die gleich vor dem Schulgebäude liegende Beach. Wo wir jeweils unser Mittagessen eingenommen haben, sind heute primär Wind- und Skitesurfer am durchs Wasser düsen. Sie nutzen die beinahe perfekten Bedingungen, welche dazu führen, dass es uns fast den Hut vom Kopf windet.

Auf dem Weg zum nächsten Fixpunkt, dem Foodcourt, als Quelle des täglichen Mittagessens, durchqueren wir einen kunterbunten Markt. Hier kann anscheinend jeder, der so etwas wie ein Stand besitzt, etwas anbieten, was sich mehr oder weniger zum Verkaufen eignet. Neben Gemüse und Schmuck sieht man auch alte Bücher, verrostete Werkzeuge und Porzellantöpfe.

Beim Foodcourt angekommen, staune ich, dass mein Stammanbieter noch genau das selbe Angebot hat wie damals. Aus verschiedenen Salaten kann man drei zu einem Combo zusammen stellen. Zudem sind es auch noch die gleichen Salate geblieben und so kann ich der Versuchung nicht widerstehen und muss uns ein solches Combo mit Cucumber-, Waldorf- und Thuna-Pasta-Salat als Mittagessen besorgen. Unglaublich, wie sich der Geschmack mit meinen Erinnerungen deckt.

Die letzte Station unserer kurzen Takapuna-Führung ist unsere damalige Stammbeiz, das RTOTO. Danach steigen wir wieder ins Auto ein und fahren meine tägliche 40-minütige Spazierstrecke zu „meinem zu Hause“ ab. Das Haus ist tatsächlich noch da, nur wohnt leider die Familie von damals nicht mehr drin. Ich weiss, dass sie umgezogen sind, konnte aber die aktuelle Adresse nicht ausfindig machen. Irgendwie schade, aber so kann's halt gehen mit der Zeit.

Die Zeit führt uns auch noch ein paar Kilometer weiter in den Norden nach Helensville, wo wir ein schnuckeliges Backpackers beziehen und uns aufgrund des einsetzenden Regens in den überdachten Spa stürzen.

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