Das erste Ziel ist das Harwoods Hole, ein Loch von 70m Breite und 180m Tiefe. Unentwegte seilen sich in dieses ab und klettern durch die Höhle zu einem anderen Ausgang. Nach 11km über Holperstrassse und weiteren 45 Minuten Fussmarsch kommen wir beim Loch an. Da dieses nicht gesichert und von Felsen umgeben ist, sieht man als Normalsterblicher leider nicht bis in den Abgrund hinein. Leise Enttäuschung macht sich breit, aber sowas weiss man halt erst, wenn man's vor Augen hat.
Die zweite Destination sind Wasserquellen. Tönt ziemlich unspektakulär und ist's auf eine Art auch, auf die andere hats der Ort aber auch in sich. Diese Quellen lassen nämlich in einem idyllischen Tal Wasser in grossen Mengen aus dem Boden sprudeln und dieses Wasser ist erst noch (gemäss offiziellen Messungen) das klarste Quellwasser der Welt. Einzig unter dem Eis der Antarktis soll es noch klareres Wasser geben. Es ist jedenfalls erstaunlich, wie gut man den Boden in über 6m Tiefe sieht. Als wäre er nur 20cm unter der Oberfläche.
Am Abend bereiten wir uns für die nächsten zwei Tage vor. Alles muss in unseren beiden kleinen Rucksäcken Platz haben und da überlegt man zwei- oder dreimal, was denn nun wirklich nötig ist und eingepackt werden soll.
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