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Montag, 3. November 2008

02.11.08 Die Kraft des Wassers

Noch kurz eine Anmerkung zu gestern: Der Fund eines deutschen Buches in einer Bibliothek eines Backpackers ruft bei Döri jeweils freudige Laute hervor. Noch extremer wird's, wenn es sich beim Fund um ein Nicholas Sparks Buch handelt. Für mich nicht ganz nachvollziehbar, aber anscheinend von Millionen von Frauen bestätigt. Dieses Ereignis traf gestern zum dritten Mal ein und nach ein paar Stunden war der Spuck vorbei und das Buch gelesen. Das ging ratz fatz. Da tue ich mich momentan mit meinem Clive Cussler deutlich schwerer.

Im Gegensatz zu gestern scheint Petrus heute wieder besser aufgelegt zu sein: Ein stahlblauer Himmel begrüsst uns am Morgen und soll uns inklusive angenehmer Temperaturen auch den ganzen Tag über begleiten.

Die Highlights des heutigen Tages sind zweifelsohne die Pancake Rocks und Blowholes von Punakaiki. Die Rocks heissen so, da sie mit etwas Fantasie etwa so aussehen, als hätte man unzählige Omeletten aufeinander geschichtet.


Die Blowholes sind Löcher in diesen Felsen, aus welchen Luft und Wasser herausgeblasen wird, sobald eine Welle genug Wasser unten in die Felsen spült. Da die Aktivität der Blowholes direkt mit der Flut zusammenhängt, ist dieses Schauspiel zeitabhängig. Wir treffen etwa zwei Stunden vor der Flut in Punakaiki ein, sehen uns bereits mal die Pancakes an und vertreiben die Zeit mit lesen, cachen und dem Mittagessen. Danach geht die Post in den Blowholes erst richtig ab. Unglaublich, mit welcher Gewalt das Wasser in die Höhe schiesst und kleinere und grössere Fontänen erzeugt. Der visuelle Effekt wird zudem noch durch ein Donnergrollen in den Höhlen unter unseren Füssen unterstützt. Einmalig, diese Naturgewalt derart nah miterleben zu können.




Das neuste Fotoalbum: Westküste der Südinsel

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