Da die Waitakeres in Reichweite von Helensville liegen, können wir unser Gepäck gleich hier im Malolo House lassen und müssen nur das Tagesgepäck für den Ausflug mitnehmen. Nach kurzer Fahrt (alles unter einer Stunde bezeichnen wir mittlerweile als kurz) erreichen wir den Ausgangspunkt der ausgewählten Wanderung. Der Track bringt uns zu einer Kaskade von wirklich schönen Wasserfällen, den Fairy Falls. Wir geniessen ein letztes Mal den Wald mit Moosen, hohen Farnbäumen und sogar auch Kauris.
Trotz zweifelhafter Karte finden wir unseren Pfad ziemlich problemlos, bis auf den weiteren Verlauf nach den Falls. Ein entgegenkommender Wanderer zeigt uns jedoch nach einer Weile den versteckten Eingang zum Pfad auf der anderen Seite des Baches. Uns beiden fällt auf, dass wie wir auch, er mit einem GPS unterwegs ist. Ob er wohl auch den von uns zuvor gefundenen Cache oberhalb der Fälle im Visier hat? Etwas weiter entlang des Pfades kommen wir zu einem nächsten Geocache und wir sehen im Logbuch, dass er wirklich auch auf der Suche ist. Wir können es uns natürlich nicht verkneifen, ihm beim Parkplatz eine kleine Notiz zu hinterlassen. Dies ist erst das zweite Mal in unserer Caching-Karriere, wo wir einen anderen Cacher in der freien Wildbahn antreffen.
Wir fahren noch etwas weiter und geniessen unser mitgebrachtes Sandwich an der Bethells Beach, einem der vom Lavastein schwarz gefärbten Strand. Die Wellen würden eigentlich zu einem Sprung ins Wasser einladen, da die Strömungen hier jedoch ziemlich unberechenbar und die Rettungsschwimmer nicht anwesend sind, lassen wir dies für heute besser bleiben.
Zurück im Hostel widmen wir uns den ersten Vorbereitungen für die Weiterreise und reinigen die Schuhe gründlich vom angesetzten Dreck. Die Neusseländer waren bei der Einreise diesbezüglich sehr pingelig und wir nehmen an, dass ihnen die Aussies diesbezüglich nicht viel nachstehen. Da wollen wir mal kein Risiko eingehen.
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