Von den paar Kilos am Rücken haben wir uns aber nicht von einer längeren Wanderung von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit in der Innenstadt abhalten lassen. Angefangen beim Aquarium, wo durch dank einem Glastunnel Rochen und Haie aus der Nähe betrachtet werden können, über den ursprünglichen Siedlungsteil „The Rocks“ mit interessanten historischen Ausstellungen bis hin zur obligaten Ablichtung des Opernhauses und der Harbour Bridge.
Uns fallen, wie bereits am Vorabend, schon am Mittag die vielen geschlossenen Festgesellschaften in Restaurants und auf Schiffen auf. Die Leute sind Teils adrett in Business-Kluft, bis hin zu Abendkleidern, aber auch witzig verkleidet anwesend und halten sich mit dem Genuss von Bier und Wein auch zur Mittagszeit nicht gerade zurück. Ob die Sydneyer wohl nichts zum Arbeiten haben???
Etwas später vor dem Opernhaus werden wir von einem etwas beschwipsten, in Sydney arbeitenden Polen, aufgeklärt. Er erzählt uns, dass hier der 6. Dezember das wichtige Datum für geschäftliche Weihnachtsfeiern sei und so viele Firmen ein Restaurant oder ein Schiff für ihre Mitarbeiter gemietet haben. Ach so, dies ist eher eine Ausnahme. Wir haben jedenfalls unseren Spass, den heiteren Gesellschaften zuzuschauen und setzen uns dafür neben dem Opernhaus eine Weile in die Sonne.
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