Zuerst hatten wir den Eindruck, in Interlaken zu sein. Banff ist das attraktive, aber überlaufene Zentrum des gleichnamigen Nationalparks.
Nach den ersten Erkundungen haben wir uns entschieden, einen kleinen Trail zu machen. Beim Studieren der Karte wurden wir von einer einheimischen Dame angesprochen, die uns anschliessend während ungefähr einer Stunde begleitete. Wir hatten zwar eine persönliche und kostenlose Führung durch Banff und die nähere Umgebung, aber den Trail, den wir eigentlich machen wollten, haben wir verfehlt. Naja, scheinbar ist auch hier in Canada Karten lesen nicht die Stärke der Frauen...
Am Nachmittag gingen wir zu Fuss von dem Campground, welcher etwas ausserhalb liegt, durch schöne Wälder und dem Fluss entlang wieder nach Banff. Dabei begegneten wir zwei Elks (nicht zu verwechseln mit Elchen), welche im Schatten Siesta machten. Dieser Anblick von so grossen Tieren ist für uns ungewohnt. Eichhörnchen und Squirells zu begegenen ist aber schon fast normal. Das Verhalten von den unruhigen Dingern fasziniert uns aber immer wieder von neuem.
Am zweiten Tag erlebten wir, wie schnell das Wetter hier ändern kann. In der Nacht regnete und gewitterte es, frühstücken konnten wir aber wie jeden Tag draussen. Schon kurze Zeit später herrschte wieder trübes Wetter, sogar mit Hagel. Da wir aber eh Zeit für im Internet vorgesehen hatten, war es nicht weiter schlimm. Nach dem Verweilen vor dem Computer schien bereits wieder die Sonne. Anschliessend mussten wir unsere angebrochene Wanderung wegen einem erneutem Wetterumschlag abbrechen. Und so ging es bis in die Nacht weiter. Wir hoffen nun auf die Prognosen, welche vielversprechend sind. Bis jetzt können wir uns über das Wetter nicht beklagen. Wir sind, so viel wir mitbekommen haben, besser bedient als in der Schweiz.
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